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Schüsse auf Pizzeria und Wohnung in Köln-Mülheim: Zehnjähriges Kind schlief im getroffenen Zimmer

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Autor: Shivam Das · Unabhängige Berichterstattung. Korrektur / Kontakt

Schüsse auf Pizzeria und Wohnung in Köln-Mülheim: Zehnjähriges Kind schlief im getroffenen Zimmer
Schüsse auf Pizzeria und Wohnung in Köln-Mülheim: Zehnjähriges Kind schlief im getroffenen Zimmer

Köln-Mülheim – Am frühen Freitagmorgen, dem 18. September 2026, sind in Köln-Mülheim mehrere Schüsse auf ein Wohnhaus abgegeben worden. Die Einschusslöcher sind sowohl an der Fensterfront einer Pizzeria im Erdgeschoss als auch an der darüberliegenden Wohnung deutlich zu erkennen. Zum Zeitpunkt der Tat schlief in einem der getroffenen Zimmer ein zehnjähriges Kind. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.

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Nach Angaben der Polizei Köln fielen die Schüsse gegen 6:30 Uhr. Zeugen berichteten von einer dunkel gekleideten Person, die nach den Schüssen zu Fuß vom Tatort floh. Die Beamten sperrten den Bereich im Stadtteil Mülheim großräumig ab, sicherten Spuren und befragten Anwohner. Eine Mordkommission der Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Zehn Einschüsse und ein spielplatznahes Wohngebiet

An der Glasscheibe der Pizzeria „Mr. Slicy“ sind rund zehn Einschusslöcher sichtbar. Einige Geschosse trafen auch die Fassade und ein Zimmer der Wohnung im ersten Obergeschoss. Der Kontrast zwischen den Einschusslöchern und dem alltäglichen Stapel von Pizzakartons hinter der Scheibe wirkt besonders eindrücklich.

Der Tatort liegt mitten in einem Wohngebiet. In unmittelbarer Nähe befinden sich eine Kita, ein Spielplatz direkt gegenüber und Schulwege für Grund- und Realschule. Viele Anwohner äußerten Besorgnis, dass zu einer anderen Tageszeit auch Kinder gefährdet gewesen wären.

Mordkommission ermittelt – Zeugen gesucht

Die Staatsanwaltschaft Köln und die Kriminalpolizei haben eine Mordkommission eingerichtet. Zusammenhänge zu früheren Schussabgaben in Köln werden derzeit geprüft. Die Spurensicherung arbeitete am Vormittag mit einem großen Aufgebot vor Ort.

Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zur flüchtigen Person machen können oder verdächtige Beobachtungen im Umfeld des Tatorts gemacht haben, sich unter der Rufnummer 0221 229-0 oder über die bekannten Meldewege zu melden.

Stand der Meldung: 18. September 2026, vormittags. Die Ermittlungen dauern an.

Quellen: Polizei Köln, WDR-Reporter vor Ort, dpa

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