FRANKFURT — Ein dritter Mensch ist im Zusammenhang mit dem seltenen Malaria-Ausbruch rund um den Frankfurter Flughafen gestorben. Zwei neue Fälle wurden in dieser Woche registriert – Monate nach den ersten Infektionen in der Region.

Gesundheitsbehörden sprechen von „Airport-Malaria“: Stechmücken, die mit Flugzeugen aus Endemiegebieten eingeschleppt werden, können in der Nähe von Flughäfen Menschen stechen. Solche Ausbrüche sind extrem selten, aber international dokumentiert.

Was Behörden und Ärzte raten
Das Gesundheitsamt betont: Das Risiko für die allgemeine Bevölkerung bleibt sehr gering. Wer in der Flughafenregion Fieber bekommt, sollte frühzeitig ärztlichen Rat suchen und auf mögliche Malaria hinweisen – denn die Krankheit ist behandelbar, wenn sie rechtzeitig erkannt wird.

Acht Menschen erkrankten in Frankfurt an Flughafen-Malaria, nun starb ein Anwohner. Das Gesundheitsamt hält das Risiko für die Bevölkerung weiterhin für sehr gering.
— news.de (@news_de) September 18, 2026
Die Behörden verstärken die Überwachung und informieren Praxen und Kliniken. Für Anwohnerinnen und Anwohner ist die Meldung beunruhigend – gleichzeitig helfen klare Fakten, unnötige Panik zu vermeiden.
Quellen: Stadt Frankfurt, dpa, DW, Gesundheitsamt. Stand: 18. September 2026.







